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Archive for Mai 2009

Linksnationaler Wahlsieg in Südafrika

Der regierende ANC (African National Congress) unter dem beliebten Volkstribun Jacob Zuma hat am Kap mit knapp 66 Prozent der Stimmen einen deutlichen Wahlsieg errungen und dies trotz des Antritts und des relativ guten Abschneidens einer neoliberalen und marktfundamentalen Aspaltung des ANC, welcher auf über 7 Prozent kam. Die „Demokratische Allianz“, eine rechtsliberale Partei unter Führung der deutschstämmigen Hellen Zille kam fast 17 Prozent und konnte deutlich zulegen. Pieter Mulders burische Freiheitsfront erreichte noch 0,8 Prozent der Stimmen, der panafrikanische und sozialistische Kongreß erhielt lediglich 0,3 Prozent. Der ANC verpasste damit zwar knapp die 2/3 Mehrheit im Parlament, was aber sowohl an dem Antritt der Abpaltung liegen mag, als auch der ideologischen Schärfung des Profils des ANC. Die Kommunistische Partei Südafrikas begrüßte den Wahlsieg Zumas. „Gegen alle Arten des Pessimismus einschließlich einer scharfen negativen Werbung in den Medien ist der ANC mit einem erneuerten Mandat aus den Wahlen hevorgegangen, um gemeinsam mit unserem Volk die südafrikanische Gesellschaft zum Besseren zu verändern“, schreibt Parteisprecher Malesela Maleka in einer Erklärung.

Dies beunruhigt nun zweifelsohne diejenigen, die unter keinen Umständen, ein wie auch immer geartetes Interesse daran haben können, dass sich in Südafrika, Schritt um Schritt eine ideologische Gegenbewegung zum Wirtschaftsfundamentalismus der letzten Jahre herausbildet. Dies machte unter anderem Helen Zille, die Parteichefin, der „Demokratischen Allianz“, in einem Beitrag deutlich, der in Deutschland, in der Springerpresse veröffentlicht wurde. Sie macht sich dabei Sorgen, dass die wirtschaftliche und vor allem ideologische Abhängigkeit zum „Westen“ aufgekündigt werden könnte. „Südafrika darf nicht afrikanisch werden“, so der eindeutige Slogan, der den Artikel umschreibt. Unter dem Deckmantel, eines angeblichen „Antirassismus“, sowie der „liberalen“ Fortschrittsgläubigkeit, dem politisch korrekten Geschwätz von einer „offenen Gesellschaft“ versucht die Artikelschreiberin, vor einem „afrikanischen Sozialismus“ zu warnen, der nur unter dem „Linkspopulisten“ Zuma, auf der politischen Agenda stehen würde. Ja, gar das Schreckgespenst einer stalinistischen Diktatur möchte die gute Frau an die Wand malen.

Zitat:
„Unser Erbe aus der Apartheid-Zeit ist die Fixierung auf Hautfarbe. Der ANC will diese Vergangenheit mit Quoten für benachteiligte Schwarze bewältigen. Doch führt dies zur permanenten Festschreibung der Hautfarbe in allen Dingen. Uns scheint, der ehemals antirassistische ANC will mit der Frage der Hautfarbe nur wieder alle Ebenen der Macht kontrollieren und zentralisieren – in bester leninistischer Tradition. Was er als Weg zur Gleichheit propagiert, ist ihr Gegenteil. Der Einzelne zählt jedenfalls nicht, nicht sein Bemühen, nicht seine Fähigkeiten, seine Intelligenz, seine Integrität und seine persönliche Leistung, die manchmal harte Arbeit bedeutet. Stattdessen ist er per definitionem Teil einer Gruppe, ja, er “gehört” dieser Gruppe. Und einige wenige “Führer” entscheiden dann eben, was das Beste für die Vielen ist. Es ist kein Zufall, dass überall auf der Welt und besonders auf dem afrikanischen Kontinent dieses Denken zu stalinistischen autoritären Regimes geführt hat.“
http://www.welt.de/wams_print/articl…ch-werden.html

Unter der Agide des Mandela Nachfolgers Mbeki, aber auch schon in der Regierunsgzeit der Symbolfigur der nationalen Befreiung Südafrikas, wilderte in dem Land, ein neoliberaler „Thatcherismus“. Der ANC brach mit Mandelas ursprünglichen Verprechungen – der Verstaatlichung von Banken, Mienen und der Monopolindustrie. Zahlreiche Unternehmen wurden an ausländische Heuschrecken verkauft, Mbeki hielt sich außenpolitisch an Washington und die EU. Unter Mbeki, so kann man es durchaus drastisch formulieren, kam es zu einer Renaissance der Apartheid, wenn auch mit scheinbar „milderen“ Mitteln. Die weißen Geschäftemacher, die während der Apartheid große Gewinne mit der Ausbeutung der Arbeitskraft der Schwarzen eingefahren hatten, mussten keinen Cent Wiedergutmachung bezahlen, sondern steckten sich Million, um Million in die eigene Tasche. Wie dies ging? Die Regierung verkaufte Staatsunternehmen und Ressourcen des Landes, um die Schulden zu tilgen, die man gegenüber den ehemaligen „Herren“ gemacht hatte. Mittels einer ausufernden Privatisierungswelle wurde der Staat seiner Mittel und Lenkungsmöglichkeiten beraubt – eine moderne und besonders effektive Form der Ausbeutung, natürlich stets unter dem Vorwand, sich so den „Gegebenheiten der Globalisierung“ anpassen zu müssen. Der ANC wollte damals den „Fall Mosambique“ unbedingt vermeiden. Doch im Gegensatz zu Mosambique, wo die ehemaligen Kolonialherren, sich „nur“ in die Tasche gewirtschaftet hatten um anschließend nach vollbrachten Werk zu verschwinden, hält in Südafrika das Ausbluten des Staates, die Ausplünderung der Ressourcen, bis heute an. Die Hinwendung Südafrikas zum neoliberalen Modell der Chiacago-Boys hatte weithehende verheerende Auswirkungen: Seit Mitte der 90er Jahre hatte sich die Zahl der Südafrikaner verdoppelt, die von weniger als einem Dollar pro Tag leben müssen (von zwei auf vier Millionen). Die Arbeitslosenrate unter den Schwarzen stieg von 23 Prozent auf zweitweise 48 Prozent. Die Wohnungsnot konnte nicht beseitigt werden, es fehlen 200.000 Wohnungseinrichtungen mehr als vor Regierungsantritt des ANC. Abertausende Schwarze mussten zwangsweise ihre Farmen räumen. Etwa 25 Prozent der Südafrikaner leben in Elendsvierteln, ohne Wasser- und Stromversorgung.

Jacob Zuma hatte sich nach einem längerem Machtkampf gegen den westlerischen Wirtschaftsliberalen Mbeki durchgesetzt. Als Teil dieses Machtkampfes musste sich Zuma gar vor Gericht wegen einer angeblichen Vergewaltigung verantworten – er wurde hierbei freigesprochen. Diese Kampagne soll gezielt von den Anhängern Mbekis lanciert worden sein. Der „Linkspopulist“ ist vor allem beim einfachen Volk sehr beliebt, da man sehr zurecht Mbeki vorwirft, sich nur um die Oberschicht und die besser verdienenden zu kümmern, während 50 Prozent der Südafrikaner als verarmt gelten. Jacob Zuma paktierte unter anderem mit den Kommunisten und den linken Gewerkschaften, die Klassenkampf und Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtumes fordern. Zuma ist aber um dies klarzustellen, ideologisch gesehen kein Sozialist, wird aber von seinen Bündnispartnern – Kommunisten, Gewerkschaften und dem nationalrevolutionären Jugenverband des ANC, in diese Richtung getragen. So hatte Zuma nach seinem Regierungsantritt, unter anderen, dass einheimische und internationale Kapital beruhigt. „Es gibt keinen Grund für das heimische und internationale Kapital beunruhigt zu sein. Ich habe schon vor der Konferenz in Treffen mit diversen Kapitalgruppen versucht diese Befürchtungen zu zerstreuen. Unsere Resolutionen zu wirtschaftlichen Fragen werden Sicherheit und Klarheit in dieser Angelegenheit schaffen“. Zuma ist auch kein ausgewiesener „Klassenkämpfer“, dies macht er bei einer Rede deutlich: „Wir werden es schaffen, daß Kapital und Arbeit gemeinschaftlich zusammenarbeiten und praktikable Lösungen finden. Die Interessen der Armen auf dem Lande können nur effektiv sich entwickeln, wenn sie mit mit dem Wachstum des Agrarkapitals ausbalanciert werden“. Allerdings soll bis zum Jahr 2014 etwa 30 Prozent des bewirtschaftbaren Landes, im Zuge einer „Agrarrevolution“, an das Volk verteilt werden. Der linke Flügel des ANC wird Zuma auch in Zukunft unter Druck setzen, um so die Entwicklung in Richtung eines demokratischen und afrikanischen Sozialismus zu lenken („nationaldemokratische Revolution“). Das Spagat zwischen Großkapital und sozialistischer Ausrichtung der Zuma-Verbündeten wird auf Dauer kaum aufrechtzuerhalten sein. Hier wird sicherlich eine Entscheidung getroffen werden müssen: Zwischen Reformismus und sozialistischer Revolution.

Kategorien:Antiimperialismus

Antideutsches Machwerk

Mai 29, 2009 1 Kommentar

Quentin Tarantinos neuer Film „Inglorious Bastards“ soll im August des Jahres 2009 in den Kinos anlaufen. Der Regisseur der schon in Hostel seinen Hang zur cinesastischen Perversion und Sinnfreiheit bewiesen hatte, krammt ein gutes, altes Hollywood-Thema wieder hervor: Den Deutschen-Hass. In seinem neuen Film geht es darum, dass seine Hauptdarsteller möglichst viele „Nazis“, möglichst brutal und bestialisch ermorden sollen. Nicht umsonst freuen sich antinationale wie Daniel Weigelt auf ihren Webseiten:

„Ich bin ja Fan von Quentin Jerome Tarantino.1 Mit „Inglourious Basterds“ dürfte er wohl manchen feuchten Traum der Antifa erfüllen. Eine Gruppe jüdischer US-Soldaten hat nur ein Ziel: Nazis töten.
Ein Film, der sicher zu einigen Diskussionen führen wird. Ich freu mich schon drauf. Für den Nicht-Fan vermutlich kein Sinn, kein politischer Tiefgang, einfach nur ein Gemetzel, wie man es von Tarantino kennt. Wenn man aber Tarantino kennt, dann weiß man auch, seine Filme mehr Klasse haben als manch hochtrabender Splatterfilm. Und hey, wenn Nazis gekillt werden ist das doch sicher spannender als Tom Cruise zuzuschauen, wie er als Stauffenberg die Walküre reitet.“ (1)

 Der Film verfolgt offensichlich vor allem ein Ziel. Die Begriffe „Deutsch“ und „Nazis“ sollen miteinander verwoben werden, als simultane Einheit für den Kinobesuchern präsentiert werden. Ein globaler Aufruf zum „German killing“, wenn man so will. Das Feindbild Deutschland funktioniert in den USA noch immer. Laut diversen Umfragen glauben 20 Prozent der US-Amerikaner das der Name des deutsche Kanzlers noch immer Hitler lauten würde. Kompensiert werden soll so offenbar auch das Versagen der Besatzung im Irak und Afghanistan. Aber auch in Deutschland wird das Töten von Deutschen auf viel Gegenliebe stoßen, nicht umsonst rekrutiert sich das filmische Aufgebot auch aus einer Riege von Pass-Deutschen. Zweifelsohne werden die Kinosäle von Antifa-Jugens und Mädels übervölkert werden. So kann der Wunschtraum eines jeden pubertierenden Antifanten nachgeträumt werden. „Nazis von der Straße fegen“, „Ein Strick – ein Nazi Genick“, „USA – hilf uns doch – Deutschland gibt es immer noch“.

Fakt ist: Es handelt sich um einen rassistisch-chauvinistischen Propagandafilm der nur ein Ziel hat: Das Wecken alter Feindbilder und die Stigmatisierung eines ganzen Volkes zu einer barbarischen Horde von wilden Unzivilisatoren. Diese dürfen dann auch im Sinne der „gut“ und „böse“ Schwarzmalerei getötet und verstümmelt werden.

1. http://www.woschod.de/2009/02/17/quentin…rious-basterds/

Kategorien:Uncategorized

Bernd Rabehl über den Fall Kurras

„Kurras war am Ende des Weltkriegs quasi als Kindersoldat rekrutiert worden, ist dann Polizist geworden. Mit der Waffe ist er aufgewachsen, die Waffe war seine Emotion, war seine Männlichkeit. Nun sah er sich einer politischen Demonstration gegenüber: Er hatte den polizeilichen Auftrag, Provokateure festzunehmen oder sogar den „Fangschuß“ anzusetzen. Den Gegnern der amerikanischen Kriegspolitik sollte in West-Berlin eine Lektion erteilt werden. Im Eifer seiner „Mission“ ist er durchgedreht“ 

 

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M57b1b6598f4.0.html?&tx_ttnews[backPID]=&tx_ttnews[mode]=single

Kategorien:Uncategorized

Die gefälschten Arbeitslosenzahlen

Die „Frühjahrsbelebung“ fiel auf dem Arbeitsmarkt deutlich geringer aus als erwartet. Die Zahl der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit sinkt im Mai 2009 nur um 126.770 Personen auf 3.458.028 Personen (April 2009 3.584.798). Allerdings stieg die Zahl der Personen in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme von April 2009 zu Mai 2009 um 40.000 Personen auf 1,63 Millionen Personen an. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2008 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 174.794 Personen an. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2008 stieg die Zahl der Personen in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme um 80.000 an. (Von 1,55 Millionen im Mai 2008 auf 1,63 Millionen Personen im Mai 2009). Dies sind aber deutlich geschönte und verfälschte Zahlen. Über 6.000.000 Bundesbürger beziehen laut Statistik der Arbeitsagentur ALG 1 und ALG 2. Außerdem gibt es noch 395.000 Arbeitslose die gar keine Leistungen beziehen. Von Kurzarbeit sind zwischen 1,3 und 1,6 Millionen betroffen. Nicht mehr enthalten sind in der Mogelstatistik der Bundesagentur für Arbeit 1,63 Millionen Arbeitslose die in Arbeitsbeschaffungsmaßahmen gesteckt wurden. Hinzukommen über 300.000 Arbeitsloe die formal sogenannten „Arbeitsgelegenheiten“ nachgehen, also den „1-Euro-Jobs.“

Kategorien:Antikapitalismus

Jürgen Schwab: Radikalismus der Vergangenheit

 

Zur Zeit wird über die Konsequenzen, die aus der jüngsten Wahl des NPD-Parteivorstandes folgen könnten, viel diskutiert. Nicht nur in nationalen Weltnetzforen, auch in den Systemmedien und unter „Rechtsextremismusexperten“ ist man sich einig, daß sich auf dem Berliner Bundesparteitag vom 4.-5. April 2009 die „radikalen Kräfte“ – zumindest vorläufig – durchgesetzt haben.

Siehe: Junge Freiheit

Ich sehe meine Aufgabe darin, solche Attribute, die sich „radikale Kräfte“ selbst verleihen, kritisch zu hinterfragen. „Radikal“ kommt von lateinisch „radix“, deutsch: Wurzel, und heißt so viel wie einer Sache bzw. einem Problem an die Wurzel bzw. auf den Grund gehen. „Radikale“ sind demnach tief denkende und handelnde Menschen. Das Gegenteil wäre „oberflächlich“.

Oberflächlich „radikal“ ist man, wenn man sich über die selbstgewählte Rolle des braunen Bürgerschrecks freut, der sich von der Mitte des Volkes selbst isoliert. Je mehr sich die Gutmenschen darüber entsetzen, desto „radikaler“ erscheint das eigene Selbstbild. Das ist aber ein „Radikalismus“, der tautologisch auf sich selbst bezogen ist. Den Radikalismus, den wir favorisieren sollten, sollte sich positiv auf die Idee der Volksgemeinschaft beziehen. Wir sollten uns gemeinsam Gedanken machen, unter welchen Voraussetzungen im 21. Jahrhundert eine Volksgemeinschaft zu verwirklichen wäre.

Vor allem sollte man sich hüten, in der derzeitigen Konfrontation in der NPD das wirkliche Potential an Alternativen zu sehen. Viele Alternativen werden derzeit in dieser Partei noch nicht einmal diskutiert. Allenfalls Uwe Meenen, unterfränkischer Bezirksvorsitzender und frisch gewähltes Parteivorstandsmitglied, ist bereit, die antikapitalistische Ausrichtung des Nationalismus, die in den von der „Sache des Volkes“ initiierten Flugblattkampagnen zum Ausdruck kommt, mitzutragen.

Hingegen werden wir bei den Vertretern der „arischen Aristokratie“ bzw. den Mitliedern des neuen Parteivorstandes Jürgen Rieger und Andreas Thierry wohl vergeblich auf einen solchen antikapitalistischen Schritt warten. Den „Radikalismus“, der in diesem Spektrum gemeint ist, kann man in wenigen Sätzen zusammenfassen: Die weiße Rasse soll im System der Marktwirtschaft (= Kapitalismus) gerettet werden, die Volksgemeinschaft soll auch das Monopolkapital umfassen. Revolutionären Nationalisten halten die „rassischen Aristokraten“ entgegen, daß sich Volksgemeinschaft und Klassenkampf widersprächen, wobei nur Reaktionäre auf die Vorstellung kommen, der Klassenkampf sei von den Marxisten angefangen worden. Nationalrevolutionäre wissen freilich, daß zuerst der ursprüngliche Klassenkampf der Bourgeosie niederzuringen ist, um überhaupt den Weg zu einer Volksgemeinschaft beschreiten zu können.

Bei der „Rassenaristokratie“ denkt man hingegen völlig anders. Da es nicht nur in der Menschheit ein rassisches oben und unten gebe, sondern auch innerhalb eines Volkes, sei es schon von der Natur her vorgesehen, daß Millionäre Millionäre und Prekäre Prekäre sind. Das nennt man in der Wissenschaft Sein-Sollen-Dichotomie. Weil es so ist, soll es so sein! Derweilen sammelt ein deutscher Linkspolitiker mit ostischem Rundschädel …

Siehe: DMH Online

.. den sozialen Protest, weshalb die NPD Gefahr läuft, aus dem sächsischen Landtag zu fliegen. So viel zum Erfolg des Schädelvermessens. Also es gibt schon Rassentheoretiker, die sind im doppelten Sinne des Wortes sehr blauäugig.

Davon abgesehen, daß die Position der „Rassenaristokratie“ kaum den weltanschaulichen Grundsätzen des deutschen Nationalismus entspricht. Vielmehr geht es dieser Ausrichtung um einen „nordischen Internationalismus“. Der nordische Schwede, Engländer, US-Amerikaner, Kanadier, Australier und Neuseeländer soll in der entsprechenden Hierarchie höher stehen als der ostische Pfälzer, der dinarische Bayer oder der ostbaltische Brandenburger. Im Zweifelsfall zieht man also den Volksfremden dem Volksgenossen vor.

Es war Sascha Roßmüller, der die Schwachpunkte Riegers aufgezeigt hatte.

Siehe: Patriotisches Forum Süddeutschland

Der Nimbus der „Radikalität“ bezieht sich bei der Position der „Rassenaristokratie“ auf zwei Kriterien, a) auf zum Teil wissenschaftlich zutreffende, auf zum Teil skurrile und überspitzte Rassenthorien, b) auf eine positive Bezugnahme auf das Dritte Reich. Roßmüller nennt die Rudolf-Hess-Märsche, die Rieger bislang angemeldet hatte. In die gleiche Richtung zielt Riegers Vorwurf an Molau, jener hätte, weil er „Achteljude“ sei, im Dritten Reich nicht mal Blockwart werden können. Molau hatte sich aber zuvor unkameradschaftlich verhalten, als er als NPD-Pressesprecher gegenüber der Presse die Wahl Riegers als stellvertretenden Parteivorsitzenden eine „Katastrophe“ nannte.

Schaut man sich aber die bisherigen programmatischen Aussagen Riegers genauer an, so ist dessen Hang zum Wirtschaftsliberalismus, den Roßmüller feststellt, unübersehbar. So spricht sich der Hamburger gegen eine Bürgerversicherung im Gesundheitswesen aus, in die alle Bürger, also auch Beamte, Unternehmer und Millionäre wie er selbst einzuzahlen hätten.

Um so interessanter ist es, daß Udo Voigt immer wieder in der „Deutschen Stimme“ für eine organisatorische Zusammenlegung der vielen Krankenkassen plädiert, wogegen sich sein finanzieller Förderer Rieger positioniert, der sich für die Beibehaltung der über 200 Privatkassen ausspricht. Sollen wirklich in einer künftigen „Volksgemeinschaft“ die Klassenschranken im Gesundheitswesen beibehalten werden? Rieger gehört der Oberschicht an, weshalb er seine Gesundheit nicht gemeinsam mit Arbeitslosen und Arbeitnehmern bei der AOK versichern lassen möchte. Soweit darf die Volksgemeinschaft nun wirklich nicht gehen!

Auch in Sachen „Finanzkapital“ vertritt Rieger keine wirkliche Systemalternative für antikapitalistische Nationalisten. Er möchte derzeitige Privatbanken nicht verstaatlicht sehen. Rieger sagt, der Staat solle nicht die Schulden von insolventen Privatbanken übernehmen.

Siehe: Altermedia

Dem bürgerlichen Staat, für den auch Rieger (in seiner nationalen Form) eintritt, wird aber gar nichts anderes übrigbleiben, wenn die bürgerliche Ordnung nicht den Bach runtergehen soll. Die Vorstellung jedenfalls, man solle hoch verschuldete Privatbanken einfach pleite gehen lassen, mit allen Forderungen, die damit auch den Bach runter gehen, ist mehr als naiv.

Sozialrevolutionären Nationalisten geht es freilich darum, alle Privatbanken in Deutschland vollständig zu verstaatlichen, um die private Konkurrenz um Profit und Zins in diesem Bereich zu unterbinden. Es sollen also nicht nur die Verluste, sondern auch derzeitige und künftige Gewinne (Überschüsse) in diesem Bereich verstaatlicht werden. Indem auch Aktiengesellschaften in Genossenschaften der Arbeitnehmer zu verwandeln sind, ist der Finanzkapitalismus (das „raffende Kapital“) in Deutschland zu überwinden. Die Börse wäre dann in Deutschland arbeitslos. Wer aber die Börse um jeden Preis erhalten möchte, wie Udo Pastörs, der wird zwanghaft für das ständige systembedingte Versagen der Börse alleine „Krummnasen“ verantwortlich machen müssen.

Pastörs und Rieger sind sich in Wirklichkeit weltanschaulich so ähnlich, woraus sich auch ihre gegenseitige Feindschaft ergibt. Man stammt aus dem gleichen norddeutsch-völkischen Milieu, der eine kam aus der Wiking Jugend, der andere betreibt die Artgemeinschaft, man umwirbt die gleiche Klientel. Pastörs fiel vom Anti-Voigt-Block (damaliger Apfel-Pastörs-Marx-Molau-Roßmüller-Block) die Aufgabe zu,  die Nostalgiefraktion von Rieger loszureißen und in den neuen Kurs, der mehr auf Rechtspopulismus und nationalkonservative Positionen setzt, einzureihen. Allerdings hatte Pastörs in seiner Aschermittwochsrede bei der Saar-NPD den Bogen weit überspannt. Sein Versuch, Rieger rassentheoretisch und antijudaistisch noch zu übertrumpfen (und dann noch einen Rückzieher zu machen), kann als gescheitert betrachtet werden.

Während aber Rieger seiner Position der „Rassenaristokratie“ treu bleibt, scheint Pastörs mehr am parteipolitischen Erfolg orientiert zu sein. In einem Gespräch mit dem Berliner „Tagesspiegel“ konnte er seine Sympathie für den italienischen Rechtspolitiker Gianfranco Fini, der in Israel ein gern gesehener Gast ist, nicht verbergen.

Siehe: Tagesspiegel

Während also – im Ganzen gesehen – die während des Berliner Bundesparteitags unterlegenen Bataillone von Pastörs und Apfel – bei Preisgabe weltanschaulicher Positionen (Abstammungsgemeinschaft usw.) – einen Anschluß an die Wahlerfolg rechtspopulistischer Parteien suchen, besteht die Alternative des derzeitigen Parteivorstandes im „Nationalismus“ des 19. bzw. 20 Jahrhunderts, also in etwa in der Epoche von 1880 (Georg Ritter von Schönerer) bis 1945 (Adolf Hitler). Was nicht heißen soll, daß sozialrevolutionäre Nationalisten des 21. Jahrhunderts etwa der rassentheoretischen Analyse von Hans F. K. Günther nichts abgewinnen könnten, aber im Ganzen gesehen wirken die „germanischen Samenbanken“ und Züchtungsprogramme in der heutigen Zeit doch reichlich realitätsfremd – in Anbetracht der derzeitigen ethnischen Überfremdung und der demographischen Entwicklung in Deutschland und Europa. Vor allem haben heutige Protagonisten des „Rassenaristokratismus“ nicht erkannt, daß sich eine nationale bzw. völkische Revolution auf rein marktwirtschaftlicher Grundlage nicht mehr erreichen läßt. Aber man ist halt gedanklich im bürgerlichen Nationalstaat des 19. und (Anfang) 20. Jahrhunderts steckengeblieben. Die Uhr ist am 8. Mai 1945 stehen geblieben.

Siehe: Freies Netz Süd

So werden diese Herrschaften vergeblich warten, bis ihnen die Vertreter des deutschen Großkapitals – wie es in parlamentarischen „Demokratien“ so üblich ist und auch 1933 so praktiziert wurde – die Macht übertragen. Da müßte man das „nationale“ Programm schon in Richtung Pros und Reps umschreiben, um als Koalitionspartner am Katzentisch akzeptiert zu werden. Pastörs und Marx scheinen diese Voigt-Riegersche Sackgasse erkannt zu haben, sie möchten demnächst nur noch im parlamentarischen Sinne erfolgreich sein. Marx und Pastörs scheinen zu wissen, daß man mit einen lupenreinen völkischen Programm im Zeitalter der Globalisierung nicht mehr an die Macht kommt.

Hingegen ist Jürgen Rieger als prononcierter Rassentheoretiker auf ein sozialdarwinistisches Welt- und Menschenbild festgelegt, in dem sich – im „Struggle of live“ (Charles Darwin) bzw. in der marktwirtschaftlichen Niedermacherkonkurrenz – das Höherwertige durchsetzt, das Schwache ausgerottet wird. Daß sich aber in der modernen Zivilisation der feige Heckenschütz mittels Gewehr gegen den tapferen Nahkämpfer, die amerikanische Feuerwalze gegen Saddam Husseins Republikanische Garden, der hinterhältige anonyme Intrigant in Internetforen gegen namentlich bekannte Politiker und Publizisten durchsetzen können; daß sich in der Marktwirtschaft (Kapitalismus) nicht unbedingt das für eine Volksgemeinschaft Höherwertige durchsetzt, daß sich „unzivilisierte“ Völker in der Regel häufiger fortpflanzen als „zivilisierte“ Nationen, sollte sich auch bis Rieger herumgesprochen haben. „Konkurrenz“ und „Leistung“ sind im Kapitalismus auf sich selbst, auf Selbstbereicherung bezogen.

Sicherlich, in einer leistungsgerechten Volksgemeinschaft müßte ein gut ausgebildeter Jurist, der als Rechtsanwalt selbständig tätig ist, mehr verdienen können als ein nicht selbständiger Arbeiter, aber die ständige Geldvermehrung, das „raffende Kapital“ des Börsenspekulanten, wäre zumindest langfristig zu überwinden. Die Leistung eines selbständigen Handwerksmeisters läßt sich auf die Volksgemeinschaft beziehen, die des Börsenspekulanten nicht.

Aber um eine Überwindung des Finanzkapitalismus geht es auch Riegers Widersacher, Sascha Roßmüller, nicht. Bei der Ausarbeitung des Bayernprogramms wurden jedenfalls von ihm alle Vorschläge von mir zu einer sozialrevolutionären Ausrichtung zu Fall gebracht.

Siehe: Landttagswahl Bayern
Roßmüller kann auch nicht erklären, warum er selbst ein Gegner der vollständigen Verstaatlichung sämtlicher Privatbanken in Deutschland ist, wobei doch die NPD-Führung …

Siehe: NPD Kiel

… sowie die Fraktionen in Schwerin und Dresden sich genau auf diesen Kurs festgelegt haben.

Siehe: NPD Fraktion im sächsischen Landtag

Siehe: NPD Fraktion im sächsischen Landtag

Allerdings fehlt diese Forderung noch in der Programmatik der NPD. Möglicherweise ist der ehemalige Leiter der NPD-Bundesprogrammkommission Roßmüller – entgegen der Befürchtung mancher seiner Kameraden – doch innerlich Hitlerist geblieben. Der damalige Führer und Reichskanzler jedenfalls ließ an seiner Wertschätzung der deutschen Hochfinanz keinen Zweifel und privatisierte 1937 die vor seiner Amtszeit (1931 in der Weimarer Republik) verstaatlichten Finanzinstitute Commerzbank und Dresdner Bank.

Siehe: Junge Welt

Aber Roßmüller ist immerhin zugute zu halten, daß er von dem inhaltsleeren Geschwätz vom „nationalen Sozialismus“ längst Abstand genommen hat. Er bezeichnet nämlich sein Programm zutreffend als „sozialen Nationalismus“.

Siehe: Patriotisches Forum Süddeutschland

Beiden Blöcken in der NPD geht es nicht um eine Überwindung des Kapitalismus, sondern darum, kapitalismusgeschädigte Wähler für nationale Politik zu gewinnen (Ausnahmen einzelner Personen bestätigen nur die Regel). Deshalb werden auch beide Blöcke in der NPD die neuen sozialrevolutionären Kampagnen der „Sache des Volkes“ nicht unterstützen. Aber viele Einzelmitglieder, die am jeweiligen Kurs der beiden NPD-Blöcke zweifeln, werden den SdV-Kurs genauso unterstützen wie mancher Bezirks- und Kreisverband dieser Partei.

Autor: Jürgen Schwab

Quelle: www.sache-des-volkes.info

Kategorien:Kritik

Nationaler Sozialismus und echter Kapitalismus

 
Eine AG Essen aus dem Ruhrgebiet hat sich an einem Boykottaufruf gegen die Marke „Thor Steinar“ versucht, mit dem Hinweis das diese Marke ja gar nicht „Rechts“ sei und auch nicht antikapitalistisch, was nun sicherlich einen ausgiebigen und jahrelangen Nachdenkprozess erforderte. Aber um solcherlei Geistesblitze soll es hier in der Hauptsache auch gar nicht gehen, sondern eher um den erneut geleisteten Offenbarungseid, einer vorgeblichen unrd regessiv-reaktionären „Kapitalismuskritik“, welche mit vielen zu tun haben mag, nur eben nicht mit einer Kritik des Kapitalismus. Diese AG Essen, die auf einem Aufkleber mit dem SS-Kinderschänder Dirlewanger um Neumitglieder wirbt und sich einem sogenannten „einzig wahren Nationalen Sozialismus“ in inquisitorischer Imbrunst verpflichtet fühlt schrieb in dem angesprochenen Text folgendes:
 
„Wir unterscheiden uns dort auch ganz klar von einer Gemeinschaft die beispielsweise durch die verblendete Jugend der BRD gelebt wird. Wir fordern die Volksgemeinschaft die eine Volkssozialistische Wirtschaft voraussetzt. Die Volksgemeinschaft baut auf die deutsche Kultur und Tradition auf. Markenwahn und Konsumterrorismus wird in unserer Gemeinschaft keinen Platz haben.In dem von uns angestrebten nationalen und sozialistischen Staat werden wir die Unterdrückung des Zinses-Zins nicht zulassen. Der Zins wurde geschaffen um freie Völker und Menschen auszubeuten. Der Zins war schon immer ein Werk der Großkapitalisten um die freie Marktwirtschaft zu unterjochen und zu zerstören.“
 
Ja, nun lassen wir uns diese Satzkonstruktionen doch noch einmal zu Gemüte führen. Also die AG Essen möchte uns damit sagen, dass der Kapitalimus den Zins geschaffen hat um den um den marktradikalen Kapitalismus zu „unterjochen“ und zu „zerstören“. Ergibt keinen Sinn? Natürlich nicht, ebenso wenig wie viele andere Einlassungen der angeblichen „Kapitalismuskritik von Rechts“, vor allem jene „Kritik“ des Systems der kapitalistischen Warenproduktion, die man aus dem Ruhrgebiet vernehmen kann. Die Mischung aus „einzig wahren Nationalen Sozialismus“, Anleihen an den „historischen Faschismus“, völlig kruden pseudorassischen Theorien und einem an Primitivität kaum zu unterbieteten „Antikommunismus“ haben zu einem sozialreaktionären Ideologieversatz geführt, der verkürzt gesagt, darauf aus ist sich als Retter des BRD-Kapitals aufzuspielen, welches aber im übrigen natürlich längst ein transnationales geworden ist. Der Zins zwingt das deutsche (transnationale) Kapital nämlich zur Ausbeutung der Arbeitskraft. Desweiteren gäbe es da eine ganze Reihe von „bolschewistischen“ Uruhestiftern die, die Arbeiter „aufhetzten“. Diese bolschewistische Verschwörung reicht von Münte, der DKP, bis hin zu dem großen Feindbild „Nationalbolschewismus“. Deswegen schrieben die Kameraden von der AG Essen, in ihren Neujahrsgrüßen auch: „Oft und gerne wird die Querfront anhand von Schnittmengen, besonders im wirtschaftlichen Bereich, als nützlich und sinnvoll propagiert. Wir stellen hier allerdings fest: Die national und sozialistischen Grundsätze, vor allem auf Wirtschaftsebene, lassen kein Bündnis mit Bolschewisten zu. Die nationalsozialistische Antikapitalismuskritik fußt auf der konsequenten Ablehnung von Zins und Zinseszins. Wir sehen im Zins die Wurzel und den Motor des Kapitalismus. Die Mehrwerts-Theorie von Karl Marx lehnen wir als heuchlerisch ab, der Bolschewismus war nichts anderes als ein Staatskapitalismus. Zwar wurde das Geld umverlagert, jedoch nicht umverteilt. Es erfolgt die Verlagerung des Geldes in die Hände des Staates, nicht des Volkes. Durch die Einordnung des Volkes in Klassen, die einander feindlich gegenüberstanden, schürte man Brudermord und Zwiespalt in der Gemeinschaft. Der Mehrwert, den Marx als Grundübel ansieht, ist jedoch nur Ergebnis des Kapitalismus, nicht Auslöser. Auch der Mehrwert entsteht durch Zins. Wir fordern dahingehend die Brechung der Zinsknechtschaft.“
 
Recht haben sie natürlich damit, das eine solcherlei reaktionäre Wort-und Begriffsverfälschung keine wie auch immer geartete Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit Sozialisten, Kommunisten und sozialrevolutionären Nationalisten zulassen würde. Aber Humor hat man schon, wenn man dem „Bolschewismus“ an dieser Stelle „Reformismus“ („Staatskapitalismus“) vorwirft. Nun wird man dann ja wohl bei der AG Essen der Meinung sein das, dass Dritte Reich Hort eines revolutionären „Sozialismus“ war, indem die Betriebe in Arbeiterhand übergeben wurden und jedwelche Einflussnahme des nationalen Kapitals schon im Keim beseitigt wurde. Aber natülich lobt man Hitler in Wahrheit für die Tatsache, das er die deutsche Arbeiterbewegung gewaltsam zerschlug und die vorgebliche „Volksgemeinschaft“ als Formierung der Klassenversöhnung inthronsierte. Nun müsste selbst jener AG einmal zumindest auffallen das Hitler und dessen Reichsbankier Schacht (1) natürlich nichts gegen die „Zinsknechtschaft“ zu tun gedenkten, waren sie erst einmal in Regierungsverantwortug gelagt. Dies war auch mehr als logisch, so entstammten die Wahlkmapfgelder für die NSDAP selbstverständlich aus den Kreisen des deutschen Industrie- und Finanzkapitals. Diese hatten nun ganz sicherlich nicht die NSDAP unterstützt, um sich von dieser in ihrer Machtfülle beschneiden zu lassen. Wer so etwas ernsthaft glaubt oder auch nur annimmt ist bestenfalls ein Naivling. Das deutsche Großkapital konnte keinen Grund haben den Zins abzuschaffen, da man selber enorme Geldwerte in eben jenen Wirtschaftskreislauf gesteckt hatte. Hitler und die Seinen hatten sich auf das Privateigentum verpflichtet und vor allem auf das privatkapitalistiche Interesse der deutschen Großindustrie, die eine sozialistische bis kommunistische Machtübernahme wie der Teufel das Weihwasser fürchtete. Der Großkapitalist erreichte seinen Gewinn aber nun eben auch zum erheblichen Teil durch das Zinssystem und durch Grund- und Bodenspekulation. Paradoxerweise war die NSDAP also bester Verbündeter der Zins-und Bodenspekulation, die man im Parteiprogramm doch ablehnte. Das gleiche Phänomen kann man aber nun auch heute, etwa bei der AG Essen feststellen. Zwar gibt es für diese Kreise „nur ein gültiges Programm“ und man minimiert den Kapitalismus alleine auf das Zinssystem, steht aber ideolgisch in einem Bündnis mit dem Kapital welches dieses Zinssystem befördert. Wo der Geist zu schwach oder unwillig ist, um die Gesamtheit der kapitalistischen Verfasstheit zu analysieren oder sich zumindest an einen solchen Versuch zu wagen wird nach billigen Sündenböcken gesucht, die dann daran Schuld sein sollen, dass der Kapitalismus nicht „mehr richtig“ funktioniert. Dies sind dann im Zweifelsfalle nicht einmal die Kapitalisten selbst, sondern „Bolschewisten“ die das „Volk aufhetzen“. Ansonsten natürlich das böse ausländische Kapital, welches dem angeblich guten Deutschen gegenübergestellt wird, wobei den Herrschaften gar nicht aufgeht das dieses längt globalisiert und transnationalisiert ist.
Desweiteren erscheint der Kapitalismus, also das Geldkapital, mit dem man in Wahrheit ideolgisch im Bunde steht als „jüdische Weltverschwörung“. Warum auch auf komplexere Zuammenhänge eingehen, wenn man doch alles in eine einfache aber umfassende Verschwörung von Moses bis Karl Marx verpacken kann? Neuerdings argumentiert man zumdem auch noch moralisierend, mit einem Hinweis auf das „Schwarzbuch des Kommunismus“. Ob man sich dabei nicht gerade in das eigene Fleisch schneidet? Eine ständig wiederholte Falschbehauptung um nicht Lüge zu sagen ist es Karl Marx der „Verschleierung“ zu zeihen. Er hätte nie etwas zum Zinssystem gesagt. Dies ist um es einmal Gelinde auszudrücken mehr als lächerlich und absurd. Da gibt es beispielsweise in dem Hauptwerk des alten Marx, „Das Kapital“ einen Abschnitt unter dem Titel „Spaltung des Profits in Zins- und Unternehmergewinn“.

Ein weiteres großes Thema ist sicherlich die Diffamierung des Klassenkampfes als „mörderisch“ bis „brudermörderisch“, denn schließlich sollen ja Oberschichten und das Großkapital vor den Werktätigen und Arbeitslosen beschützt werden. Dabei tut man stets so als sei der Klassenkampf eine Erfingung der großen „jüdisch-bolschewistischen“ Verschwörung, ganz so als würde der Klassenkampf heute nicht erzwungen und zwar durch den Angriff der kapitalistichen Eliten auf die breite Masse des Volkes. Aber das Privateigentum an den Prokuktionsmitteln ist den einzig wahren NSlern natürlich besonders heilig. Deswegen haben die Zinssektirer zu einer Kritik an der Wirtschafts-und Finanzkrise, jener emantenten Krise des Kapitalismus auch gar nichts beizutragen, sondern ergehen sich höchstens in Beschwichtigungs- und Verteidigungsreden, da der Zins ja angeblich an allem Schuld sei. Der Bankrott einer solchen Politik wird aber immer klarer. Das Hauptproblem gründet sich darauf das man vom Grundsatz her gar keinen Begriff von dem kapitalistischen System hat und Kapitalismus erst einmal gar nicht definieren kann.

Nun stellen sich aber auch für Nationalrevolutionäre die den Klassenkampf ohne wenn und aber Bejahen, die durchaus angebrachte Frage, wie sich die Zinstheoretiker eigetlich konkret positionieren? Klar ist das sich Nationalrevolutionäre sowohl gegen Finanz- als auch Industriekapital richten, anders als etwa die Zinst“heoretiker“ aus dem Ruhrgebiet. Interessant wäre es von diesen Zinstheoretikern einmal zu erfahren wie sie denn die Zinsknechtschaft genau brechen wollen und vor allem welches System sie an dessen Stelle zu setzen gedenken. Absurd wird es wenn sich die AG Essen besonders daran stört das der neue Besitzer von Thor Steinar aus dem arabischen Raum stammt. Nun sollte man ja wissen das der Islam die Zinswirtschaft verbietet. „Diejenigen, die den Zins fressen, stehen nicht anders da als der dasteht, den der Teufel durch das Berühren niedergestreckt hat, dies, weil sie gesagt haben: ,Der Kauf ist das gleiche wie der Zins.’ Und den Kauf hat Allah gestattet, und Er hat den Zins verboten, und zu wem Ermahnung von Seinem Herrn kommt, und er enthält sich, so ist für ihn, was vorausging, und seine Sache ist bei Allah, und wer zurückgekehrt ist, so sind diese die Gefährten des Feuers, sie bleiben dort ewig“ (Koran 2:275). Das das Zinsverbot aber in Saudi Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten oder Ägypten, den Kapitalismus überwunden hätte wird nun aber niemand auch nur behaupten können.

 

 

Text der AG Essen: http://logr.org/essen/2009/05/25/warum-mediatex-gmbh-ein-kapitalistisches-unternehmen-darstellt-und-%e2%80%9ethor-steinar%e2%80%9c-nicht-rechts-ist/

Da man sich in jenen Kreisen doch so gerne auf bestimmte Personenkreis fokusiert, so sei auf folgendes hingewiesen:
 
 
 

 

 

 

Kategorien:Antikapitalismus, Kritik

Fahnenträger Nr. 17

Mit vergrößerter Redaktion, erweitertem Umfang und noch mehr Inhalt haben wir die Ehre, das Erscheinen von FAHNENTRÄGER Nummer 17 anzukündigen. Qualitätsoffensive deshalb, weil wir fortan das Heft wieder mehrmals im Jahr herausbringen werden. In diesem Zusammenhang möchten wir uns neben allen anderen Unterstützern bei den Angehörigen des „Förderkreises FAHNENTRÄGER“ bedanken, ohne deren Einsatz all das kaum möglich wäre. In gewohnt hochwertigem Layout widmet sich die neue Ausgabe im Hauptaufsatz der Funktion des Pinochet-Putsches in Chile als Pilotprojekt des Neoliberalismus. Ebenso rechnen wir mit einem Klüngel linkselitärer Kritiker ab und berichten über das vom Kapitalismus hervorgerufene Massenelend, sei es in Deutschland oder in der „Dritten Welt“. Die neue Weltwirtschaftskrise wird anhand der Umtriebe des spekulativen Kapitals beleuchtet, ferner liefert unsere Dex-Dexter-Kolumne einen erhellenden Einblick in das Seelenleben der Managerkaste. Geschichtlich Interessierte kommen durch den ersten Teil eines Aufsatzes über die „NS-Linke“ auf ihre Kosten, und nicht zuletzt behandeln wir am Beispiel Nepal erneut die Befreiungsbewegungen des Trikont.

 

http://www.fahnentraeger.com/index.php?option=com_content&view=article&id=298&Itemid=100002

Kategorien:Uncategorized

Rüstungsexporte auf Rekordstand

Das Internationale Friedensforschungsinstitut in Stockholm (Sipri) veröffentlichte einen Bericht über die BRD-Rüstungswirtschaft. Demnach sind die deutschen Waffenexporte in den Jahren 2004 bis 2008 im Vergleich zu 1999 bis 2003 um 70 Prozent gestiegen. Nach den USA (31 Prozent) und Russland (25 Prozent) ist die Bundesrepublik mit einem Marktanteil von rund zehn Prozent der drittgrößte Rüstungsexporteur der Welt – vor Frankreich und Großbritannien. Die Steigerung fällt noch deutlicher ins Gewicht, weil das Rüstungsexportvolumen weltweit zugleich um 21 Prozent wuchs. Auf die fünf größten Exporteure entfallen so zusammen 78 Prozent aller Exporte. Zwei Kategorien fallen bei den deutschen Waffenexporten besonders ins Gewicht: Dies sind zum einen Kriegsschiffe – vor allem U-Boote – und gepanzerte Fahrzeuge, hauptsächlich Kampfpanzer. In beiden Bereichen gilt die wehrtechnische Industrie Deutschlands als besonders leistungsfähig. Kassenschlager bei den Unterseebooten ist die Klasse U 214: Konventioneller Antrieb, sehr gut vor Geräuschpeilung geschützt und für Raketen-Waffensysteme geeignet. Verkauft wurden bereits vier Boote an Griechenland, neun an Südkorea und zwei an Portugal. Interesse zeigen die Türkei, Pakistan und Indien. Hinzu kommt der Verkauf von atomwaffenfähigen Dolphin-U-Booten an Israel. Hinsichtlich der Marinerüstung ist die deutsche Firma MTU übrigens Weltmarktführer bei Dieselmotoren. Zu Land boomt der Verkauf von Panzerwagen des Typs Dingo und der Panzerhaubitze 2000 sowie von Leopard-Panzern. Hier mischt auch die Bundeswehr mit, die mehr als 1000 überschüssige Leopard I und II verkaufte, und zwar an Brasilien, Griechenland, Singapur und die Türkei.

Kategorien:Antiimperialismus

Die NPD-Bayern:Im System angekommen

Die bayrische NPD hielt am 09. Mai ihren Landeswahparteitag ab und ließ hierbei ideologisch absonderlich tief blicken. Verabschiedet wurde ein Antrag, der nur eines im Sinn haben kann, liest man sich die Passagen entsprechend aufmerksam durch, und zwar die geistig-ideologische Integration in das kapitalistische System der Bundesrepublik. Ausgegeben wurde mit dem enstprechenden Thesenpapier ein „bayrischer Weg“, welcher sich sich an Holge Apfel „sächsischen Weg“ angliedern soll. So schreibt man erst einmal:

„Als Gegenposition zum herrschenden Kapitalismus einen (nationalen) Sozialismus zu postulieren (über den mindestens ebenso viele unterschiedliche Definitionen und Vorstellungen existieren, wie über den Kommunismus in den K-Gruppen Anfang der siebziger Jahre), engt einerseits unserer Wirkungsmöglichkeiten ein und zeugt andererseits von wenig politischer Innovation und Kreativität. Wir leben weder im Jahre 1873 noch im Jahre 1929, sondern wir haben die Bedingungen und Realitäten des 21. Jahrhunderts zur Kenntnis zu nehmen und Antworten auf die Fragen der Gegenwart und der Zukunft zu geben. An dieser Herausforderung werden wir gemessen, hier werden wir siegen oder scheitern.“

Dies ist erst einmal folgt man dem wörtliche Text scheinbar gar nicht einmal so falsch, da der „Nationale Sozialismus“, oder dies was man im allgemeinen im NW als solchen postuliert, mit einer sozialistischen Systemalternative wenig bis gar nichts zu tun hat. So fordert man unter diesem Schlagwort nicht weniger als die Klassenversöhnung, die Einführung einer autoritären gelenkten Marktwirtschaft und gebärdet sich kaum verborgen, unter einer dünnen Maske radikal antisozialistisch. Hinter einem äußerlich-verbalen Antikapitalismus grassiert eine fatale Verkürzung, die sich ins Gegenteil der Behauptung („nationaler Sozialismus“) verkehrt. So unterscheidet man zwischen „bösen“ Finanzkapital und „guten“ Industriekapital, zwischen „guten“ deutschen und bösen „ausländischen“ Kapital. Um die Sozialismen abzukanzeln reichen schon die simpelsten und primitivsten antijudaistischen Verschwörungstheorien, um sich so argumenativ erst gar nicht mit den kritisieren Ideologien auseinadersetzen zu müssen. Der rechte Antibolschewismus/Antikommunismus fasst also in der Folge eines paranoiden Weltbildes, echten Antikapitalismus zumeist unter einem Feindbild zusammen, dass dazu angetan ist, in der Folge als Steigbügelhalter des bürgerlichen Staates zu fungieren. An allem soll, wenn überhaupt, das Zinssystem schuld sein, welches man oft mit abstrakten zumeist „jüdischen“ Mächten zu identifizieren glaubt. Im Grunde sei alles in Ordnung, in der feinen Maktwirtschaft der Bundesrepublik, so die Parole der reaktionärsten Kräfte. Man sucht im Grunde, nur Sündenböcke, die man beschuldigt den Kapitalismus (Marktwirtschaft) beschädigt zu haben. Dies sind dann je nach Stimmunglage und Laune Juden, Freimaurer, „Kanacken“ und vor allem auch böse „Linke“ und Kommunisten, sozialistische und sozialrevolutionäre Nationalisten. Neuerdings wird man mit der Auffassung beglückt das nur „Bolschewisten“ in diesem Land eine miese Stimmung produzieren möchte. Die kapitalistiche Marktwirtschaft könnte doch so schön sein!

Nun geht es aber der bayrischen NPD unter Ollert und dem Hintermann Roßmüller, nicht um eine mehr als berechtigte Kritik an einem solcherlei ausgestalten „nationalen Sozialismus“, sondern tatsächtlich, um einen strikt marktwirtschaftlichen Kurs. Denn mit einer Forderung nach einem echten Antikapitalismus mit sozialrevolutionäer bis gar sozialistischer Stoßrichtung, kann man in diesem System kaum zu utopischen Ministerehren gelangen. Das haben schon Joschka Fischer, Jürgen Trittin, Gregor Gysi und Lothar Bisky wohlweislich gelernt. Aber wenigstens, so könnte man anfügen, fungiert man nicht mehr unter dem Betrug eines Scheinradikalen „Nationalen Sozialismus“. Die sich als realpolitische gebärdende Fraktion möchte schon der Bezeichnung nach „realistische“ Politik betreiben. „Realistisch“ bedeutet für jene Personen, die nur „Nationale Sozialisten“ und „Realpolitiker“ kennen wollen, eine Politik die tendenziell dazu angedacht sei um auch in einer möglichen (also utopischen) BRD-Regierung wirken zu können. Dies hatten auch die anderen Großmeister der Realpolitik – Joschka und Gregor – ihren Parteien verordnet. Aber man muss ja gar nicht zum bürgerlichen Linksliberalismus blicken, sondern kann ruhig auf die politische Rechte schielen. Ein Meister dieser Realpolitisch-Rechtspopulistischen Linie war zweifelsohne der verstorbene Kärntner Landeshauptmann (Ministerpräsident) Jörg Haider. Die Kapriolen des feschen Jörg waren dann selbst seinen glühensten Anhängern nicht mehr zu vermitteln, so das es in der Folge zur Spaltung der FPÖ kam. In der Regierung ließ Haider alle Wahlversprechen und vor allem auch die nationalfreiheitliche Ideologie als „schädlichen Ballast“ über Bord werfen. Der neoliberale FPÖ-Finanzminister Grasser durfte den Sozialstaat der Kreisky-Ära endgültig entsorgen und fiel vor allem durch eine ungeheuerliche Privatisierungs-und Sparwut auf. Aus dem Versprechen „Null“ und „Minus-Zuwanderung“ wurde eine einzige Farce, so war unter Regierungsbeteiligung der FPÖ die größte Zuwanderungsate aller Zeiten in der Geschichte der Republik Österreich zu verzeichnen. Über Bord geworfen wurde aber vor allem das Kernthema nationaler deutschösterreichischer Identität – das Bekenntnis zur deutschen Kulturnation. Jene Gestalt wurde aber von der NPD nach dessen Tot verklärt, gerade so als wolle man Haider für sich reklamieren. Beeindrukt zeigt man sich vor allem von den Wahlerfolgen und der hieraus irgendwann zwangsläufig folgenden Regierungbeteiligung. Solcherlei Begeisterung zeigte Udo Pastörs, der aus dem NS-Milieu stammt, neuerdings auch für den in Israel gern gesehenen Ex-Postfaschisten Fini, der seine Partei nun unter die Patenschaft Berlusconis überführte, sich an der Seite der USA positioierte und italienische Soldaten in den Irak entsandte.

Davon abgesehen würde ein „nationaler Sozialismus“ politwissenschaftlich und historisch richtig gedeutet und nicht den Verfälschungen des heutigen Neo-NS-Lagers unterworfen, sich nicht auf Hitler, Rosenberg, Himmler (Rassenaristrokatie) und Göring berufen, sondern auf etwa einen Otto Strasser der aber im eigentlichen Sinne des Wortes kein Sozialist war sondern lediglich ein sozialrevolutionärer bzw. sozialer Nationalist, da er unter anderem, den Klassenkampf ablehnte und dem Marxismus gleichsam feindlich gegenüber stand. „Für uns bedeutet Sozialismus Bedarfswirtschaft derNation unter Anteilnahme der Gesamtheit der Schaffendenan Besitz, Leitung und Gewinn der ganzen Wirtschaftdieser Nation, d. h. also unter Brechung desBesitzmonopols des heutigen kapitalistischen Systemsund vor allem unter Brechung des Leitungsmonopols, dasheute an den Besitztitel gebunden ist.“ Dies ist nur die „Sozialismus“-Definition von Otto Strasser, die sich noch nicht einmal auf die marxistischen oder leninistischen Stellungnahmen zu der Frage, was denn nun “Sozialismus” ist, bezieht. Kontrolle der Wirtschaft durch den Staat bei Aufrechterhaltung des unbeschränkten Privateingentums an den Produktionsmitteln nennt man nicht Sozialismus, sondern Staatskapitalismus. Ohnehin wäre ein Staatskapitalismus im Sinne der alten Bundesrepublik, eine modifizierte “soziale Marktwirtschaft” heute illusorisch, da sowohl Banken als auch Konzerne über eine Verfügungsgewalt an Arbeitnehmern und Kapital und damit wirtschaftlicher Macht verfügen, die auch gegenüber einer parlamentarischen, das heißt utopisch-”legalistischen” NPD-Regierung erfolgreich zur Geltung gebracht werden könnte. Abschließend lässt sich doch anfügen das sich und dies richtet sich an alle Richtungen nur Sozialist nennen sollte, wer das Privateigentum zu einem erheblichen Teil aufheben möchte und in entsprechendes Gemein-Eigentum unter sozialistische Kontrolle zu überführen gedenkt. Hier kann man sich dann sicherlich über die Frage streiten auf welchen genauen Wege dies geschehen sollte. Also: Betriebe in Belegschaftshände oder radikal gesprochen „Diktatur des Proletariats.“ Auch Zwischenlösungen erscheinen durchaus diskutabel.

Eine regelrechte Provokation ist aber ein Absatz der im Zuge des modischen und trendigen „Antiislamismus“, den Antiimperialismus endgültig erledigen soll. Hier wird dies nun auf folgenden Wege formuliert:

„Deutsche Interessen

Die NPD hat konsequent zwischen innen- und außenpolitischen Interessen unseres Volkes zu unterscheiden.So ist jegliches Zugeständnis an moslemische oder sonstige raumfremde Landnehmer in Deutschland angesichts der sich etablierenden Parallelgesellschaften fehl am Platze. Unter außenpolitischen Aspekten ist die Solidarität zu allen Staaten und Nationen, die sich den One-World-Strategen widersetzen, dagegen ein selbstverständliches Gebot für deutsche Nationalisten.Insofern hat aber der häufig undifferenziert gepflegte Antiamerikanismus einerseits und internationale Solidarisierungsbekundungen andererseits keine oder kaum nennenswerte politische Auswirkungen auf unseren eigentlichen Auftrag, Freiheit und soziale Gerechtigkeit für unser Volk zu erkämpfen. Denn dies werden weder Araber noch Südamerikaner für uns tun.“

So muss man den Satz über den “undifferenzierten Antiamerikanismus” im Kontext des Textes sehen. Die Einleitung zu diesem Satz drehte sich um “den” Islam auf deutschen Boden, bzw. die hier vorgenommene Verkürzung des Überfremdungsproblems auf das Modethema „Islamisierung“. Dann kommt eine wertlose Floskel, in der Behauptet wird man würde sich mit anderen Nationen solidarisieren, die gegen die One-World Ideologie kämpfen. Wertlos ist dieser Satz darum, weil dieser mit dem bereits zitierten Satz aufgehoben wird. Durch den Verweis auf einen “undifferenzierten Antiamarikamismus” wird aber gleichsam auch der US-Kulturimperialismus schön geredet, der Deutschland und Europa im Klammergriff hält (ohne dies natürlich wörtlich auszusprechen). Die kulturelle Kolonialisierung Europas wird so zumindest relativiert. Der “sinnlose Antiamerikanismus” oder was man bei der NPD in Bayern, so nennen mag, zielt aber auch auf eine Entsolidarisierung und auf eine Abkehr vom Antiimperialismus ab(fraglich freilich, ob einer solcher, in der Bayern NPD jemals existierte). Fraglich darum, weil der Antiimperialismus auf der ökonomischen Analayse der kapitalistichen Entwicklung basiert. Laut Lenin kann der Imperialismus als das höchste Stadium der kapitalistichen Entwicklung definiert werden. Dies zeichnet sich im wesentlichen durch einige Merkmale aus: Es findet eine allgemeine Konzentration von Produktion und Kapital statt, somit wird eine derart hohe „Entwicklungsstufe“ erreicht, als das alles bestimmende Monopole sich herausbilden. Banken und Industriekapital verschmelzen und bilden eine globale Finanzoligarchie. Das transnationale Monopolkapital teilt die nationalen Märkte auf und plündert so die Volkswirtschaften. Hieraus ergibt sich die territoriale Aufteilung der Nationen durch die jeweiligen kapitalistischen Großmächte. „Der Imperialismus ist der Kapitalismus auf jener Entwicklungsstufe, wo die Herrschaft der Monopole und des Finanzkapitals sich herausgebildet, der Kapitalexport hervorragende Bedeutung gewonnen, die Aufteilung der Welt durch die internationalen Trusts begonnen hat und die Aufteilung des gesamten Territoriums der Erde durch die größten kapitalistischen Länder abgeschlossen ist.“ (Lenin) Die NPD selber schreibt zum Begriff des Imperialismus: „Lat. „imperium” = Herrschaftsgebiet, Machtbereich) Imperialismus bezeichnet das Fremdherrschaftsbestreben. Deshalb ist der Imperialismus der unversöhnliche Gegenspieler des Nationalismus. Geschichtlich begegnet der Imperialismus meist als Kolonialismus. Die Entwicklungen zur Globalisierung aller wirtschaftlichen und kulturellen Äußerungen der Völker sind heute weltweit zu spüren. Sie werden betrieben vom Medien- und Kulturimperialismus weltweiter Kapitalanliegen. Die Abwehr des heutigen Imperialismus der „Westlichen Werte” ist nur durch überregionale Zusammenarbeit volkstreuer Nationalisten verwandter Völker möglich“
Richtig erkannt hat man das sich der Antiimperialismus stets auf einen kokreten Nationalismus bezieht, allerdings fehlt die ökonomische Analayse, die ja auf der „Rechten“ kaum zu vermitteln ist, da man erkennen müsste das die kapitalistische Marktwirtschaft (Finanz-und Industriekapital) in all ihren Facetten die Ursächlichkeit darstellt.

Die Kritik an den „internationalen Solidarisierungsbekundungen“ soll natürlich darauf hinauslaufen eine taktische Änderung der außenpolitischen Positionierung zu erwirken. Dies geschieht nun Schritt für Schritt um dies, so der Parteibasis auf leisen Sohlen einzutrichtern. Wenn man den Islam zum „Hauptfeind“ erkührt, kann dies nur mit einer „Realpolitischen“ Annäherung an Israel, USA, NATO einhergehen. Auf der Seite der NPD-Bayern im Stille von Broder, Mossad und CIA pauschal auf menschenrechtsimperialistischer-Basis gegen „den“ Islam gehetzt. So ist da zu lesen:

„Beim Barte des Propheten
Haben Sie sich schon einmal mit dem Koran oder mit dem Wesen des Islam befaßt?
Wußten Sie:
… daß der Islam die Religion ist, die das bürgerliche Leben rücksichtslos religiösen Zwängen unterwirft?
… daß das Wort „Islam“, nicht wie behauptet Frieden, sondern Unterwerfung (unter den Willen Allahs) bedeutet und daß unter den islamischen 99 Namen für Allah, der Begriff der „Liebe“ fehlt?
… daß der „Prophet“ Mohammed alle seine Gegner verfluchte, daß er Allah anrief, alle auf Erden und
im Jenseits zu vernichten, die sich gegen seine Offenbarungen stellen (Sure 111)?
… daß er 66 Kriege führte, davon 27 als Anführer, Sklavenhandel betrieb, Menschen eigenhändig verstümmelte, im Jahre 627 siebenhundert Männer enthaupten und ihre Frauen und Kinder versklaven ließ?
„Nicht ihr habt die Ungläubigen getötet, sondern Allah hat sie getötet“ (8,17).
… daß Mohammed „Sünderinnen“ zur Hälfte eingraben und dann steinigen ließ, selbst aber viele Sklavinnen und 13 Ehefrauen hatte. Aischa, die jüngste war erst 6 Jahre jung. Wie aber gehen die
Muslime mit dieser pädophilen Neigung ihres „Propheten“ um?
… daß ein Moslem gleichzeitig vier Ehefrauen haben darf und daß einem guten Moslem der im Dschihad (heiliger Krieg) stirbt „im Paradies“ die Gesellschaft von 72 (!) Jungfrauen sicher sein soll?
… daß der Dschihad so lange geboten ist, bis die Religion Allahs allgemein verbreitet ist (Sure 8,39)?
„Der Kampf mit der Waffe ist euch vorgeschrieben“ (2,217). „….. ich wurde angewiesen die Menschen zu bekämpfen, bis sie bezeugen, daß es keinen Gott außer Allah gibt ..…“.
… daß der Islam zur Erreichung seiner Ziele eine geschickte „Salamitaktik“ verfolgt und daß die
Täuschung (Takiya, -arab.- Vorsicht) gegenüber Ungläubigen eine islamische Pflichthandlung darstellt,
um so Friedfertigkeit und Entgegenkommen vorzugaukeln?
Die Koransure 3,54 nennt daher Allah mit Genugtuung den besten aller Betrüger.
… daß auf das Verlassen des Islam, nach Meinung „islamischer Rechtsgelehrter“, die Todesstrafe steht,
die Tötung eines „Abgefallenen“ kein Vergehen, sondern eine Pflicht darstellt und sein Besitz enteignet wird?
„Wenn sie sich abkehren, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet“ (4,89).

… daß nirgendwo Christen empörender verunglimpft werden als im Koran und sie nirgendwo so oft verfolgt, gepeinigt und getötet werden wie in islamischen Ländern?
Ungläubige (alle Nicht-Muslime) werden von Allah wie das ärgste Vieh betrachtet (8,56).
„Darum haut ihnen die Köpfe ab und haut ihnen alle Enden ihrer Finger ab“ (8,13).
„…Allah schlag sie tot. Wie sind sie ohne Verstand“ (9,30).
Nach „Report“ (ARD/Mainz) sterben jährlich in der BRD bis zu fünf zum Christentum über-
getretene ehemalige Muslime einen rätselhaften Tod.
… daß vor gut hundert Jahren 20% der Türken Christen waren und es heute nur noch 0,2% sind?
…daß die Türkei im Jahre 1910 elf Millionen Einwohner hatte und heute 90 Millionen zählt und daß
40% der jungen Türken gerne auswandern würden?
… daß der Islam die „Weltherrschaft“ anstrebt, der Bau von Moscheen in der Türkei von arabischen Ländern vorangetrieben und auch finanziert wird und daß christliche Kirchen in der Türkei weder restauriert noch neu gebaut werden, sowie dort keine christlichen Priester ausgebildet werden dürfen?
… daß der Koran nur ein Recht kennt, die Scharia (Handabhacken, Steinigen usw.) und daß alle „menschlichen Gesetze“, einschließlich Grundgesetz und Menschenrechte der Scharia unterzuordnen sind?
… daß die Rechte von Nichtmuslimen beschränkt sind (sie dürfen z.B. niemals Muslime beerben)?
„Für die Ungläubigen sind Kleider aus Feuer bereitet und siedendes Wasser soll über ihre Häupter gegossen werden, wodurch sich ihre Eingeweide und ihre Haut auflösen. Geschlagen sollen sie werden mit eisernen Keulen“ (22, 20).
Wie ist die Rolle der Frauen und Mädchen im Islam?

„Männer sollen vor Frauen bevorzugt werden, weil Allah die einen vor den anderen begabt“ (4). „Und jene deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet, ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie“ ( 4,34). Der Koran setzt im Fall der Blutrache den Wert der Frau auf den halben Wert des Mannes. Vor Gericht
gilt ihr Zeugnis nichts gegen das eines Mannes. Sie hat sich dort aufzuhalten, wo es ihr Mann befiehlt.
“Euere Frauen sind ein Saatfeld für euch; darum kommt zu euerem Saatfeld, wann ihr wollt“ (2,223).
Mohammed sagte: „Wenn in etwas ein böses Omen liegt, dann im Haus, in der Frau und im Pferd“.
„Das Gebet eines Mannes wird durch das Vorbeilaufen eines Hundes, eine Esels oder einer Frau zunichte gemacht“. „Ich schaute in das Höllenfeuer und sah, daß die Mehrzahl darin Frauen waren“.

Und wie sieht es in Deutschland aus?

In der BRD leben heute schon 3,3 Millionen Muslime. Laut Verfassungsschutzbericht (2004) gibt es bereits 57.520 (erfaßte) extremistische Ausländer in Deutschland. Es gibt keinen „Euro-Islam“, es gibt nur eine Richtlinie: der Koran. Als „Wort für Wort Offenbarung“ darf er nicht verändert werden. Der Koran ist inhaltlich menschenverachtend, undemokratisch, verfassungswidrig, frauenfeindlich. Schon ab dem Jahr 2050 soll eine bereits muslimische Mehrheit in der BRD geben. „Die Islamisierung Europas ist nicht nur reale Gefahr, sie ist auch Programm“ (Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der FAZ, JF 14.4.06).

Zur Durchsetzung ihrer Ziele, beantragen Muslime in Deutschland und Europa, auf Kosten der Steuerzahler, gezielt Asyl und erhalten dafür auch gefälschte Dokumente von ihren Heimatländern. Der Imam Omar Abdel Kafi auf dem 25. Jahrestreffen der „Islamischen Gemeinschaft “ Sept. 2003 in Berlin: „Wir müssen die ganze Welt besiedeln und zum Islam bekehren.“ Der Muslim, Prof. Bassam Tibi: „Friede heißt für Muslime: Dominanz des Islam“. In der Zeitschrift „TNT“ schreibt der Generalsekretär des „Islamischen Konzils“ Ibrahim El-Zayat über Deutschland: „ …Durch die Gnade Allahs leben wir in einem der reichsten Länder dieser Erde. (…) Dieses Land ist unser Land und es ist unsere Pflicht es positiv zu verändern. Mit Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf Erden machen um es der islamischen Gemeinschaft und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen“.

Warum liest sich der Lebenslauf Mohammeds wie ein Kriegstagebuch?
Warum gibt es bei Muslimen so viele Selbstmordattentäter, Ehrenmorde und Zwangsehen?
Warum müssen Tiere beim rituellen „Schächten“ ohne Betäubung langsam und qualvoll verbluten?
Warum sind türkische Jungen viermal gewalttätiger, wie es ihrem Bevölkerungsanteil entspricht?
Dies belegt eine Schüler-Studie (JF 2.6.06). Nach dieser ist der häufigste Konflikttyp inzwischen der:
mit ausländischem Täter und deutschem Opfer!
Eine Untersuchung in Nordrhein-Westfalen unter jungen Türken ergab:
Jeder vierte ist zum Mord für seinen Glauben bereit! Wieso beunruhigt das niemanden?
In Bulgarien, wo seit 300 Jahren auch Türken leben, haben diese sich als nicht integrierbar erwiesen!
Warum berichten Presse und Fernsehen nicht darüber?
Warum erfährt man in keiner Schule davon?
Wer garantiert, daß die uns aufgezwungene „Multikulti-Gesellschaft“, ohne die es keine Islam-Bedrohung gegeben hätte, nicht zu schweren Konflikten und bürgerkriegsähnlichen Zuständen führt?
Toleranz, Ehrlichkeit und Gewaltverzicht seitens der Muslime sind Voraussetzung für einen Dialog.
Dazu gehört auch die Abkehr der Muslime von Hunderten Korangeboten wie zum Beispiel diesem:
„Allah hat euch zu Erben gesetzt über die Ungläubigen, über ihre Äcker und Häuser, über all ihre
Güter und alle Lande, in denen ihr Fuß fassen werdet“ (Koran 33, 28).
Können Sie sich eine lebenswerte Zukunft vorstellen, in der Sie und Ihre Kinder nur noch als zahlende Minderheit vorkommen? Oder sind Sie der Meinung: „Nach mir die Sintflut“?
Wer trägt für die islamistische Bedrohung die Verantwortung?
Wird Deutschland und Europa zum „Multikulti-Pulverfaß“?
Wie lange noch können wir völlig gleichgültig bleiben?
Was spricht gegen ein vernünftiges „Rückwanderungsgesetz“?“

Quelle: http://www.npd-bayern.de/index.php?id=1179320549

Neben dem Antiislamismus schlägt aber auch der traditionelle rechte Antikommunismus vollkommen durch aus dem sich die verklausulierte Breitseite gegen den lateinamerikanischen Linksnationalismus speisst. Die Entwicklung hin zu einer sozialistischen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung muss dem rechten Marktwirtschaftler ein Graus bleiben. Vorbild bleiben im Zweifelsfall Pinochet und die Contras und nicht Chavez und Morales. Diesen letzteren schlägt dann nicht nur das antikommunistische Ressitement entgegen, sondern auch ein chauvinistiches (Indio und „Mischling“).

Die Nordkorea-Lüge

 
Die Bevölkerung Nordkoreas wurde in den Jahren 1950 bis 1953 Opfer des brutalsten Vernichtungskrieges, den das nach Weltherrschaft strebende Schreckensreich der US-Mafia und seine Vasallen je geführt haben. Schon die 450.000 Tonnen Bomben des amerikanischen Terrorregimes und der in Südkorea von ihnen eingesetzten faschistischen Japan-Marionetten kosteten mehr als 500.000 Nordkoreaner das Leben. Bis heute haben die USA und ihre Vasallen in Westeuropa, Japan und Asien nicht zugegeben, dass nicht Nordkorea den Krieg begonnen, sondern die südkoreanische Marionettenregierung der USA als letzte Chance des Machterhaltes ihrer Diktatur den Koreakrieg mit dem Überfall auf die nordkoreanische Stadt Haeju begonnen hat.
 
Während des Krieges überlegten Generäle der USA, Nordkorea durch den Einsatz von Atombomben zu vernichten. Erst nach drei Jahren konnte der Vernichtungsfeldzug des Westens mit Hilfe solidarischer Chinesen gestoppt werden. Dem verbrecherischen Angriffskrieg, den die faschistische Allianz aufgrund eines vorübergehenden Auszuges der Sowjetunion unter dem Deckmantel einer UN-Operation führte, sind insgesamt mindestens drei Millionen zum Opfer gefallen.
 
Für das südkoreanische Verbrecherregime war der Angriffskrieg ein großer Erfolg, denn es konnte sich während des Krieges seiner Opposition durch die gemeinsam mit den USA durchgeführte Massakrierung Hunderttausender Menschen unter dem Vorwand des Kommunismus-Verdachtes entledigen. Dank großzügiger Hilfen, die den Menschen in Korea ähnlich wie den Menschen in Deutschland nach dem Krieg verdeutlichen sollen, dass es angenehmer ist, im faschistischen Teil des Landes zu leben, ging es der Bevölkerung Südkoreas wirtschaftlich danach vergleichsweise gut.
 
Die Bevölkerung Nordkoreas leidet bis heute unter dem Trauma des faschistischen Vernichtungskrieges. Soldaten und vermutlich auch Atombomben des US-Imperiums befinden sich nach wie vor an der Demarkationslinie zu Nordkorea und bilden dort eine unausgesprochene Drohung eines erneuten westlichen Vernichtungskrieges gegen Nordkorea. Die Wirtschaft Nordkoreas ist deshalb nach wie vor zu großen Teilen damit beschäftigt, die Landesverteidigung zu sichern.
 
Im Jahr 2002 hat der verrückte Gotteskrieger George W. Bush die Kriegsdrohung des Westens gegen Nordkorea erneut bekräftigt, in dem er das Land Nordkorea, dessen Volk dem fürchterlichsten Verbrechen, das die USA im letzten Jahrhundert begangen haben, zum Opfer gefallen ist, gemeinsam mit Ländern wie dem Irak und dem Iran zu einer Achse des Bösen zählte. Dass es für kleinere Länder unbedingt notwendig ist, schlagkräftige Massenvernichtungswaffen zu besitzen, um die USA und ihre Vasallen vom Verbrechen eines Angriffskrieges abhalten zu können, hat die US-Mafia der ganzen Welt durch ihren verbrecherischen Überfall auf den Irak bewiesen.  

Im Jahr 2008 sah es durch kleinere westliche Hinwendungen zur Wahrheit kurzzeitig so aus, als könne Nordkorea es nach dem Wechsel an der Spitze des nordamerikanischen Verbrecherstaates es riskieren, auf schlagkräftige Massenvernichtungswaffen zu verzichten und sich stattdessen mehr der zivilen Wirtschaft widmen. Doch die westliche Propaganda, die aus dem Verbrechen des westlichen Angriffskrieges einen gerechten Verteidigungskrieg zu machen versucht, wird heute wieder von allen staatstragenden westlichen Medien fortgeführt und schafft damit im Westen weiter Kriegsstimmung gegen das gebeutelte Nordkorea.

Und nachdem Barack Obama sich nun als ebenso verbrecherischer Angriffskrieger wie alle seine Vorgänger erwiesen hat, ist Nordkorea gezwungen, weiter an einer effektiven Landesverteidigung zu arbeiten, wenn es nicht die Helden, die in den Jahren 1950 bis 1953 ihr Leben für die Freiheit vom Kapitalismus geopfert haben, verraten will. Um sich gegen die wirtschaftliche und militärische Übermacht des Westens durch eine effektive Gegendrohung behaupten zu können und nicht wie der Irak mit Millionen Toten unterzugehen, braucht Nordkorea nachvollziehbarerweise Atomwaffen.

Es ist sicherlich wünschenswert, dass Nordkorea auf Atomwaffen zur Landesverteidigung verzichten kann – aber dazu muss die Propagandamachschine des Westens erstmal ihrer eigenen Bevölkerung die Wahrheit über Nordkorea erzählen und so nachhaltig dafür sorgen, dass keine uninformierte westliche Bevölkerung je wieder einen von westlichen Faschisten mit dreisten Lügen begonnenen Vernichtungskrieg gegen Nordkorea bejubeln wird. Solange sich die westlichen Staats- und Regierungschefs nicht zur Schuld am verbrecherischen Angriff auf Nordkorea bekennen, sondern weiter Kriegsstimmung schüren, kann Nordkorea kaum auf die gefährlichen Waffen verzichten.
 
Die Führer des Westens machen jedoch keinerlei Anstalten, sich um Wahrheit zu bemühen und die Schuld ihrer Vorgänger an den Verbrechen gegen die Bevölkerung Nordkoreas zu bekennen. Sie setzen weiter darauf, das so hart erkämpfte sozialistische System Nordkoreas durch ihre militärische, wirtschaftliche und propagandistische Übermacht zu vernichten. Heute gibt es die Nordkorea-Lüge wieder in praktisch allen staatstragenden Medien des Westens. Berichte, die die Wahrheit der einzigartig grausamen Verbrechen der westlichen Wertegemeinschaft gegen Nordkorea entweder völlig auf den Kopf stellen oder einfach verschweigen und so Kriegsstimmung gegen Nordkorea schüren – man schaue bloß auf den Tagesschau-Beitrag mit dem Titel: „Nordkorea provoziert mit neuem Atomtest“ – beweisen der Führung Nordkoreas, dass der Westen seine feindlichen Absichten gegen Nordkorea auch 57 Jahre nach dem Beginn des Angriffskrieges noch nicht aufgegeben hat.
 
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